Tantra in Berlin mit Carmen Arndt

Was bedeutet Tantra für mich?

Für mich bedeutet Tantra ALLES – das ganze Leben – ohne „Wenn und Aber“ und das ganze Leben beinhaltet ALLES – alles, was uns umgibt und was uns ausmacht und damit einfach einverstanden zu sein. Es ist nicht leicht, dies in Worte zu fassen.

Vielleicht ist ein Bild dazu hilfreich?

Tantra oder anders ausgedrückt –  das Leben, kannst Du Dir wie einen Fluss vorstellen. Manchmal fließt er schnell oder langsam, er tief oder flach, klar oder trüb, laut oder leise, kalt oder warm, manchmal geht es steil nach unten oder sanft gerade aus, es liegen Steine oder andere Hindernisse darin und das Wasser fließt drüber hinweg, drunter hindurch, drum herum oder es fließt auch gar nichts, wenn nicht genügend Wasser vorhanden ist oder wenn das Wasser an einem Hindernis gestaut wird. Aber das macht dem Fluss nichts aus. Er bleibt trotzdem ein Fluss.

Und so verstehe ich das Leben. Es macht dem Leben nichts aus, was gerade geschieht. Es geschieht einfach und es darf auch so da sein. Und so sehe ich TANTRA – es darf ALLES da SEIN.

Was bedeutet es nun für mich und für meine Arbeit mit Menschen?

Sinnlich & Sanft mit Carmen Arndt

Nehmen wir das Beispiel der Sexualität. Die Sexualität ist für die meisten Menschen ein sehr wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Ohne erfüllende Sexualität fühlen sich viele Menschen unvollständig, doch die meisten Menschen sprechen sehr selten mit ihrem Partner oder Partnerin darüber, weil sie es als unangenehm empfinden und sie – ob bewusst oder unbewusst – innerlich spüren, dass der Partner mit dem „sich nicht erfüllt fühlen“ wenig zu tun haben kann.

Wohin kannst Du gehen?

Die meisten Menschen suchen erst einmal im Außen nach einer Lösung. Und das ist auch gut so. Wir Menschen können uns gegenseitig behilflich sein. Und so gehen zum Beispiel immer mehr Menschen zu einer Tantramasseurin, lassen sich eine Tantramassage geben, um sich mit DEM in Berührung und Verbindung zu bringen, was sie irgendwie scheinbar verloren haben. Sie kommen erst einmal wieder bei sich selbst an und können sich meist nach langer Zeit wieder fühlbar spüren, was gerade im Moment da ist – auch wenn es traurig sein sollte oder schmerzt. Das liebe- und gefühlvolle Annehmen, was ist (z.B. ein Hindernis, Blockaden, nichthilfreiche Gedanken), ist der erste Schritt in Richtung eines freudvolles und erfülltes Leben.

Was ist eine nichterfüllte Sexualität?

Eine nichterfüllte Sexualität ist ein momentaner Zustand oder Ausformung des Lebens – wie ein Fluss, der ruhig, wenig oder vielleicht gar auch heftig fließt, was eine natürliche Form des Lebens ist, wenn wir die inneren Bewertungen dazu mal weglassen. Dieser Zustand kann sich zu jeder Zeit wieder wandeln – je nach dem, wie das Flussbett (der Körper und Geist) ausgeformt ist und wie viel Wasser (zum Beispiel Tränen) sich gerade darin befinden. ALLES darf da SEIN und ist in einer tantrischen Session willkommen.

Hab Mut zum Weitergehen…

So verstehe ich meine Arbeit als Tantramasseurin, Wegbegleiterin und als Coach. Alles darf da sein, weil in Dir ebenfalls alles vorhanden ist. (die Erfüllung und das nicht erfüllt sein). Geh einfach weiter. Ich ermutige Dich dazu, Dich zu öffnen und Dir einfach jemanden zu suchen, wenn Du das Bedürfnis dazu verspürst, Dich jemandem anzuvertrauen, der Dich auf Deinem Weg ein Stück begleiten kann. Das ist völlig in Ordnung. Welch Freude wird sich zeigen, wenn Du die „Hindernisse des unerfüllt seins“ erst erkannt hast und diese liebevoll annehmen kannst. Das ist der erste Schritt von vielen anderen Schritten, die dann folgen werden. Mögen die Freude und der Mut Deine Wegbegleiter sein.

Alles Liebe. Carmen Arndt

3 Gedanken zu “Tantra, Sexualität und Tantramassage

    1. Liebe Gisela

      Das ist eine gute Frage.
      Beantworten kann ich diese Farge leider nicht für den Leser.
      Was bedeutet hier für Dich „Vertrauen haben“?

      Wahrlich genügt es nicht, nur Worte zu lesen oder zu hören.
      Ich höre stets auf meinen Körper. Fühlt er sich warm und ruhig an? Sagt mein Körper „Ja“? Dann könnte es ein Hinweis darauf sein, dass ich vertrauen kann. Ist mein Körper unruhig und werden meine Hände kalt? Dann schau ich genauer hin und prüfe, was mich eventuell beunruhigt.

      Es macht meistens Sinn, sich erst zu prüfen, bevor man an etwas glaubt. Und das Gefühl im Körper ist wahrlich ein guter Wegweiser dafür.
      Glauben heißt wahrlich Fühlen. Je nachdem, wie ich eingestellt bin – ob positiv oder negativ – so werde ich auch glauben – vertrauen oder im Misstrauen sein.

      So ist Deine Frage berechtigt: „Warum sollte man ihnen dabei vertrauen?“ Und diese Frage an sich selbst zurückgestellt: „Warum sollte ich (mir) vertrauen?“ oder anders ausgedrückt. Du kannst Dir selbst immer vertrauen. Dein Bauchgefühl und Herz werde Dir stets DIE Antwort geben, die für Dich die Richtige ist.

      Ich hoffe, Du kannst mit meiner Antwort etwas anfangen.

      Ich grüße Dich herzlich.
      Carmen

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